....geradelt werden...
Mit einer Fahrrad-Rikscha wurden wir heute morgen durch Hoi An
geradelt. 14 Rikschas hintereinander - das reinste
Verkehrshindernis!! Es stoerte niemand!
Der anschliessende Besuch des Marktes war eine Wonne fuer Augen
und Nase. Frische Kraeuter und Gewuerze, Obst und Gemuese und
dazwischen die Garkuechen, in denen der Einkauf sofort zubereitet
wird.
An vietnamesischer Musik und Taenzen durfeten sich dann unsere
Ohren und Augen erfreuen. Trotz anfaenglicher Bedenken
unsererseits, sprach uns die Musik an.
Wir besichtigten dann noch den chinesischen Tempel der
Meeresgoettin und zuendeten Raeucherstaebchen an.
Der Besuch einer vietnamesischen Schneiderei war dann der
Hoehepunkt des Tages. Menschen und Menschinnen (Originalton Kung
)konnten sich die Seide aussuchen - Ursel, Deine Seide ist
gekauft, knallrot - und dann die entsprechenden Schnittmuster.
Heute Abend um 20:00 Uhr ist dann Anprobe und morgen frueh kurz
vor unserer Abfahrt um 7 Uhr wird dann geliefert.
Die nachmittaegliche Radtour fiel dann im wahrsten Sinne des
Wortes ins Wasser. Es regnete immer wieder. Wir troesteten uns
dann mit einer Massage im Hotel. Unsere geschundenen Koerper
verlangten nach zarten Haenden.
Also 4 Menschen und Menschinnen in eine Kabine und los ging es
mit der Koerperverwoehnung!! Man ist hier sehr freizuegig!
Nun geht es zum Abendessen. Ueberhaupt ist das mit dem Essen so
eine Sache. Es werden immer ca 8 - 10 Gaenge serviert und das
innerhalb von maximal 40 Minuten.
Gleich nach dem Dessert kommt dann die Rechnung und wir muessen
fluchtartig das Lokal verlassen. Wenn die wuessten, was denen an
Umsatz verloren geht, denn hier gibt es noch einige so wie wir,
die sich gerne "festtrinken" unter anderem Kung unser
Reiseleiter.
Wir werden
bedient!
Also kommen nach dem Essen die Reisweinflaschen auf den Tisch,
die hat er mitgebracht hat, und angeblich schmeckt der Reiswein
in jeder Stadt anders und natuerlich besser. Also muessen wir
mithalten!! Es faellt uns sehr schwer!!!