Sonntag - also 6 Uhr aufstehen!!
Notre Dame und das Postamt von Saigon warteten auf uns.
Im Tempel der Meeresgoettin kaufte uns Kung einen Wunschzettel, der
an einem Raeucherstaebchenkorb befestigt und an der Decke
aufgehaengt wurde.
Moegen alle Wuensche in Erfuellung gehen!
Beim anschliessenden Besuch der chinesischen Markthalle wurden wir
von dem reichhaltigen Angebot fast erschlagen. Schuhe nur im 10er
Pack, Bonbons nur im Kilosack und dazwischen immer wieder die
Garkuechen.

Das Mittagessen gab es 70 km suedlich von Saigon. Diesmal
Reispapier mit Elefantenohrenfisch. Sehr lecker!!
Mit den Fahrraedern ging es dann weiter und wir machten eine
kulinarische Reise durch das Mekongdelta. Kung kaufte auf den
verschiedenen Maerkten, an denen wir vorbeikamen, Obst ein.
Wir probierten Durian - die Stinkfrucht, Wildaepfel, Amonen und
Breiaffen (Obst).
Als Doping gab es frisch gepressten Zuckerrohrsaft und den
brauchten wir auch,
denn mittlerweile war das Thermometer auf 33 Grad Celsius
geklettert. Zum Glueck hatten wir den Bus, der uns immer wieder mit
Wasser versorgte.
Erst als er auf dem Markt fuer Schildkroeten, Schlangen und
Ratten einkaufen wollte, legten wir ein Veto ein. Auch sein
Argument, dass Reisfeldratten gerade hier im Sueden eine
Delikatesse seien, konnte uns nicht ueberzeugen.
Bei einer Pippipause kaufte Angelika dann Schweinehaut - schmeckte
auch nicht schlecht.
Da wir in Can Tho uebernachten wollten, mussten wir mit der Faehre
ueber den Mekong uebersetzen.
Auf der Faehre waren soviele Mopedfahrer, dass uns fast die Luft
wegblieb, als die Faehre ankam und alle gleichzeitig
starteten.
Den Abend verbrachten wir in einem schoenen Restaurant am Mekong.
Das Personal hat 3 Mal das Licht ausgeschaltet, weil einige
Deutsche einfach nicht gehen wollten.
Zwei Dietlinger Maedels waren auch dabei.
Wir gruessen Euch bei 33 Grad und strahlendem Sonnenschein!!