VerTrau - Reisen

Vietnam
 


Vietnam - Auf Wiedersehen !

Das war wirklich ein wuerdiger Abschluss gestern Abend. Mit einer Dschunke machten wir auf dem Saigon eine Dinner-Kreuzfahrt.
Ein gutes Essen wurde von vietnamesischen Taenzen und vietnamesischer Musik untermalt.
Im Hotel verabschiedeten wir schon die Ersten, denn die radeln in Kambodscha weiter.

Als unsere Koffer abgeholt wurden kam Kung zu Uschi und mir und sagte: Eure Koffer sind die Schwersten, was habt ihr darin? Wir lachten und sagten: Zwei kleine Vietnamesen!

Dies ist mein letzter Eintrag. Ich hoffe mein Tagebuch hat Euch gefallen. Es war nicht immer einfach einen funktionierenden Computer zu finden - einmal habe ich ein Hotel in der voelligen Dunkelheit versenkt, der Computer hatte einen Defekt.

Dass Ihr keine Kommentare mehr schreiben konntet, ist auch sehr schade. Aber ich verspreche Euch, beim naechsten Tagebuch wird alles besser! 

Eines habe ich hier in Vietnam gelernt:
 
Im Leben muss man flexibel sein und improvisieren koennen.


Daheim  Uschi daheim

Wieder daheim und es ist nur kalt!!
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Mangrovenwald

Zum Ausklang einer wirklich tollen Reise fuhren wir heute zum Mangrovenwald von Can Gia.
Eigentlich waren nur 4 Personen gebucht, da dieser Ausflug fakultativ ist. Wir haben uns aber in den letzten 2 Wochen so aneinander gewoehnt, dass die Anderen nachgebucht haben und so waren wir wieder 14.

Mit der Faehre ueberquerten wir den Fluss Saigon und hatten Glueck, dass heute eine neue Strasse eroeffnet wurde und wir so einige Kilometer sparten. Was man in Vietnam eine Strasse nennt, wuerden wir als Schotterpiste titulieren.
In Can Gia angekommen fuhren wir mit einem "Speedboat a la James Bond" (laut Kung) zur ersten Station, bestiegen ein Ruderboot und lauschten der Stille, die unsere Ohren verwoehnte - nach dem Laerm in Saigon.

Das ganze Gebiet umfasst 75000 ha und wurde im Rahmen der Entlaubungsaktionen der Amerikaner fast vollstaendig zerstoert. In einem gigantischen Renatuirungsprogramm pflanzten die Vietnamesen die Mangroven wieder an.

Mit dem Speedboat ging es zu den Affen und Krokodilen. Fuetterung der Raubtiere war angesagt. Erdnuesse fuer die Affen und Fische fuer die Krokodile, die gerade mal 30 cm hinter unserem Gitter schwammen.

Anschliessend gab es im Restaurant alle Tiere, die wir gesehen haben auf der Speisekarte.
Uschi und ich nahmen Krokodil.

Gleich werden wir zu unserem letzten Abendessen in Vietnam abgeholt.
Ich bin sicher wir werden diese phantastische und erlebnisreiche Reise  mit einem kroenenden Abschluss wuerdigen.

Danke, dass Ihr unsere Reise mitverfolgt habt. Wir freuen uns schon Euch wieder zu sehen.
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Unser letzter Radtag!

Kurz nach dem 6 Uhr Aufstehen - Uschi hat sich noch immer nicht daran gewoehnt - fuhren wir mit dem Boot zum schwimmenden Markt von Can Tho. Der Verkehr auf dem Mekong war wie auf der Strasse - alles faehrt durcheinander.
Kleine Ruderboote, die Obst und Gemuese verkauften, Motorboote, die groessere Mengen davon verkauften und dazwischen die Touristenboote.

schwimmender markt  schimmender markt 2

Dann bekamen wir zum letzten Mal unsere Raeder und los ging es Richtung Tam Binh.
Ueberall waren Hochzeitsfeiern, denn kurz vor den Neuen Jahr am 14. Februar will man verheiratet sein. Eine Braut braucht hier 4 Barutkleider - eines fuer jede Jahreszeit, denn das bringt Glueck, dafuer ist sie dauernd am Umziehen. Der Braeutigam braucht einen schwarzen und einen weissen Anzug - Maenner sind halt genuegsam!
Kung fuhr leider immer an den Hochzeiten vorbei, denn er hatte Angst, dass wir versumpfen wuerden. Vietnamesen sind sehr gastfreundlich und hier wird bei Hochzeiten nicht getrunken, sondern laut Kung: gesoffen!

Bei 32 Grad Celsius erreichten wir Tam Binh. Es erwartete uns ein Tisch mit Obst aus dem Mekongdelta. Alle - ausnahmslos - waren wir stolz es ohne Unfall geschafft zu haben.

Zufrieden fuhren wir nach Saigon zurueck!
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Sonntag - also 6 Uhr aufstehen!!

Notre Dame und das Postamt von Saigon warteten auf uns.
Im Tempel der Meeresgoettin kaufte uns Kung einen Wunschzettel, der an einem Raeucherstaebchenkorb befestigt und an der Decke aufgehaengt wurde.
Moegen alle Wuensche in Erfuellung gehen!

Beim anschliessenden Besuch der chinesischen Markthalle wurden wir von dem reichhaltigen Angebot fast erschlagen. Schuhe nur im 10er Pack, Bonbons nur im Kilosack und dazwischen immer wieder die Garkuechen.


markt  garkueche
Das Mittagessen gab es 70 km suedlich von Saigon. Diesmal Reispapier mit Elefantenohrenfisch. Sehr lecker!!
Mit den Fahrraedern ging es dann weiter und wir machten eine kulinarische Reise durch das Mekongdelta. Kung kaufte auf den verschiedenen Maerkten, an denen wir vorbeikamen, Obst ein.

stinkfrucht markt


Wir probierten Durian - die Stinkfrucht, Wildaepfel, Amonen und Breiaffen (Obst).
Als Doping gab es frisch gepressten Zuckerrohrsaft und den brauchten wir auch,
denn mittlerweile war das Thermometer auf 33 Grad Celsius geklettert. Zum Glueck hatten wir den Bus, der uns immer wieder mit Wasser versorgte.

Erst als er auf dem Markt fuer Schildkroeten, Schlangen und Ratten einkaufen wollte, legten wir ein Veto ein. Auch sein Argument, dass Reisfeldratten gerade hier im Sueden eine Delikatesse seien, konnte uns nicht ueberzeugen.

schlangen       ratten


Bei einer Pippipause kaufte Angelika dann Schweinehaut - schmeckte auch nicht schlecht.

Da wir in Can Tho uebernachten wollten, mussten wir mit der Faehre ueber den Mekong uebersetzen.
Auf der Faehre waren soviele Mopedfahrer, dass uns fast die Luft wegblieb, als die Faehre ankam und alle gleichzeitig starteten.

fähre

Den Abend verbrachten wir in einem schoenen Restaurant am Mekong. Das Personal hat 3 Mal das Licht ausgeschaltet, weil einige Deutsche einfach nicht gehen wollten.

Zwei Dietlinger Maedels waren auch dabei.

Wir gruessen Euch bei 33 Grad und strahlendem Sonnenschein!!
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Saigon - Das Paris des Ostens

Ein kurzer Flug von 45 Minuten brachte uns nach Saigon,das uns mit 31 Grad Celsius erwartete. Mit dem Bus fuhren wir zum Mittagessen. Es gab Reispapier. Ganze Bueschel von frischen Kraeutern kamen auf den Tisch. Wir zupften kleine Blaetter davon ab und wickelten sie zusammen mit Zwiebeln, Rindfleisch, Gurken und Chiligewuerz in dem Papier ein. In eine Fischsauce tunken und reinbeisen...schmeckt toll! Es gab auch welche die Nudelsuppe gegessen haben.

reispapier  Blätter abzupfen und einrollen!

Die Fahrraeder standen auch bereit und wir fuhren nach Cu Chi. Dabei durchfuhren wir riessige Kautschukplantagen, an denen die Becher hingen um den Saft zu Gummi zu verarbeiten. Wir fuhren bei Rot ueber die Ampel - musste einfach sein und kamen nach 30 km in Cu Chi an.Hier befindet sich das 250 km lange Tunnelsystem, in            welchem 10 000 vietnamesische Partisanen gelebt haben und gegen die Amerikaner gekaempft haben.

Es gab einen Einstieg von 45 auf 30 cm bei dem die kleinen Vietnamesen natuerlich keine Probleme hatten. Ich bin reingekommen - allerdings hatte ich Probleme beim rauskommen, mein Po war im Weg. Naja, da hatte die Gruppe etwas zu lachen.

     schuh

Die Fahrt nach Saigon wurde dann ein echtes Erlebnis. Wir kennen ja mittlerweile den Verkehr hier, aber Saigon ueberbietet alles. Auf 3 spurigen Strassen flitzten tausende von "Ameisen" (Mopeds) kreuz und quer ueber die Strasse. Ich habe noch nie soviele Mopeds gesehen.

Nach dem Abendessen, gingen Uschi und ich noch zum Nachtmarkt. Ich glaube wir brauchen noch einen Koffer. 
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